Woher kommen unsere Hunde?

Tierheime in Moskau

Der Verein Tierschutzhunde Russland e.V. arbeitet eng mit zwei der größten Tierheime in Moskau zusammen. Diese gehören nicht zu den staatlichen Tierheimen, erhalten keinerlei staatliche Unterstützung und finanzieren sich ausschließlich von privaten Spenden.

Haarsträubende Bedingungen

Ca. 2500 Hunde werden hier von einer Handvoll engagierter Tierschützer ehrenamtlich betreut. Unter teilweise haarsträubenden Bedingungen: Zwar liegen die Tierheime im Zentrum der Stadt, sie verfügen aber weder über eine Wasserleitung noch über einen Stromanschluss. Das Wasser wird in großen Fässern gebracht und muss daher sehr sparsam verwendet werden – die Menge reicht nie aus. Auch Futter ist stets knapp.

 

Die Hunde leben quasi unter freiem Himmel, Schutz gegen Wind und Wetter ist so gut wie nicht vorhanden. Viele fallen den hohen Minustemperaturen im Winter und der unerträglichen Hitze im Sommer zum Opfer.

Es besteht selbstverständlich auch keine Möglichkeit, mit den Hunden spazierenzugehen; zwei Mal am Tag werden sie in den Hof zwischen zwei Gehegen für 5 bis 10 Minuten rausgelassen und anschließend wieder ins Gehege gebracht.

Mitarbeiter kämpfen um das Leben jedes Hundes

Die Tierheime sind der Anlaufpunkt für Straßenhunde, die auf den Straßen Moskaus von den Hundefängern gefangen und im Tierheim abgegeben werden. Hier lebt aber auch eine sehr große Anzahl von den Hunden, die früher ein Zuhause hatte und nach dem Tod, Umzug oder Krankheit ihrer Besitzer im Tierheim abgegeben wurde. Diese Tiere leiden unter den grausamen Bedingungen im Tierheim besonders schwer.

 

Die Tierheimmitarbeiter kämpfen um jede Seele und geben sich alle Mühe, dass so viele Hunde wie möglich ein Ticket ins glückliche Leben bekommen.

 

Bitte helfen auch Sie uns dabei!