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Des Menschen bester Freund - verrückt nach Hund?

Alexandra Schlump
Alexandra Schlump

Unsere Tierschützerin Hundetrainerin Alexandra Schlump war am 9. November Gast beim WDR 5 Tagesgespräch:

"Des Menschen bester Freund - verrückt nach Hund?" Hier können Sie sich das Gespräch noch einmal anhören.


Moskau - eine emotionale Reise

Es war wieder einmal soweit…. Unsere Vorsitzende Angela reiste nach Moskau, um unsere lieben Kolleginnen und Kollegen in den Tierheimen vor Ort wiederzusehen. Sie sprach mit ihnen über neue Projekte, kleine Erfolgsgeschichten und große Sorgen und Probleme. Und natürlich besuchte sie unsere HUNDE in den Tierheimen und Pflegestellen. Diese Besuche in den Tierheimen sind immer die bewegendsten Momente …Lesen Sie dazu mehr.


Seriös für Tiere spenden - Geht das?

Immer wieder begegnen Tierfreunden all die leidenden Straßenhunde und -katzen auf Bildern und in Videos im Netz. Aber nicht jeder kann (noch) ein Haustier bei sich aufnehmen. Trotzdem will man helfen. Doch ist sicheres Spenden für Tiere im Internet überhaupt möglich? Lesen Sie dazu mehr.


Minusgrade in Russland, bitte helfen Sie!

In Moskau herrscht gerade klirrende Kälte - 26 Grad und Schneesturm....

Viele Hunde haben schon unter diesen Bedingungen ihr Leben gelassen! Im Tierheim, so wie auch auf der Straße.

Helfen Sie, indem Sie einem Hund ein warmes Zuhause geben oder spenden Sie etwas Geld, damit unsere Kollegen in den Tierheimen vor Ort Isomatten und kleine Hundehütten kaufen können...

Spenden über Paypal: info@tierschutzhunde-russland.de

oder per Banküberweisung:

IBAN: DE52 3705 0299 01512943 54
BIC: COKSDE33XXX


Notfall: 35 Hunde akut in Gefahr

Auf einem Fabrikgelände waren die Hunde völlig sich selbst überlassen, vermehrten sich unkontrolliert. Bis unsere russischen Tierschutz-Kollegen sie entdeckten und retteten.

Dies sind die Realitäten, mit denen sich die russischen Tierschützer tagtäglich konfrontiert sehen, und wir möchten hiermit gerne einen Einblick in die Arbeit unserer russischen Kollegen geben, die wir mit ihren Spenden unterstützen. Gleichzeitig ist diese Geschichte auch ein Lichtblick, denn sie zeigt, dass es möglich ist, etwas zu tun und die Situation für die Hunde zu verbessern. Die Tierschützer, mit eenen wir eng zusammenarbeiten, erzählen:

"An einem Tag im letzten Sommer war ich auf dem Weg zu einem Geschäftspartner, der seine Räumlichkeiten auf einem stillgelegten Fabrikgelände im Zentrum von Moskau hat. Das Gelände mit seinen riesigen Lagerhallen war früher ein Transportknotenpunkt mit Eisenbahnschienen und Anschluss an den Güterverkehr. Mir fiel sofort die enorme Anzahl von Straßenhunden auf, darunter auch sehr viele Welpen, die auf dem gesamten Gelände herumrannten. Sie warfen sich nahezu vor das Auto, und die Zahl dieses wildlebenden Hunderudels war wirklich sehr groß.

Natürlich erzählte ich meiner Mutter von meinem Erlebnis, und sie diskutierte das Problem mit den freiwilligen Helfern des Tierheims. Sie wurden sich schnell einig, dass etwas getan werden musste, denn die Zahl der unkastrierten Tiere würde innerhalb kürzester explodieren. Es ist den Freiwilligen seitdem gelungen, 35 Hunde auf dem Gelände zu fangen, davon 6 Welpen, einer mit gebrochenem Beinchen, und 10 Jungtiere unter einem Jahr, von denen einige bereits den ersten Wurf Welpen zur Welt gebracht hatten".

Inzwischen sind alle erwachsenen Hunde kastriert und befinden sich jetzt im Tierheim, bis auf die Welpen, die bei Pflegestellen in Moskau untergebracht sind. Einige der Tiere haben leider ein Bein (oder einen Teil des Beines) verloren - vermutlich sind sie unter einen der Güterzüge gekommen, die auf dem Gelände verkehren.

Durch das Eingreifen der russischen Tierschützer konnte verhindert werden, dass sich die Zahl der Hunde mehr als verdoppelt hätte, und viele der Tiere am Ende jämmerlich gestorben wären - sei es aufgrund des harten russischen Winters, Unfällen oder "Säuberungsaktionen" der Stadt Moskau, bei denen die Hunde meist auf inhumane Art brutal gefangen und dann vergiftet werden.

 

Mit Ihrer Spende können Sie dazu beitragen, dass auch weiterhin Hunde, die unter ähnlichen Verhältnissen leben, eingefangen, kastriert und geimpft werden können und hoffentlich ein Zuhause finden.

 

Spenden können Sie per Überweisung auf unser Spendenkonto:

Tierschutzhunde Russland e.V.

Kreissparkasse Köln

IBAN: DE52 3705 0299 01512943 54

BIC: COKSDE33XXX

Oder Bezahlung mit PayPal


Tassen für den guten Zweck

Unterstützen Sie mit einer Frühstückstasse unsere Projekte für Tierschutzhunde in Russland. Jeder Cent kommt dabei den Hunden zu Gute.

Bestellen Sie die Tasse einfach per Email unter info@tierschutzhunde-russland.de

Die Tassen kosten 10 Euro zzgl Versand von 3.50 Euro innerhalb Deutschlands

Bezahlung: per Überweisung auf unser Spendenkonto:

Tierschutzhunde Russland e.V.

Kreissparkasse Köln

IBAN: DE52 3705 0299 01512943 54

BIC: COKSDE33XXX

Oder Bezahlung mit PayPal


Gut zu wissen

Leider werden Tierschutzvereine, die sich für die Belange von Straßenhunden in Russland einsetzen, in letzter Zeit wiederholt von russischer Seite beschuldigt, Hunde und auch Katzen zu Tierversuchszwecken nach Deutschland zu holen. Diese Beschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage. Sie dienen nur einem Zweck – engagierte Tierschützer in Russland in Misskredit zu bringen und den Tierschutz im Land systematisch zu untergraben.

 

Unser erklärtes Ziel ist es, herrenlosen Hunden aus Russland die Chance auf ein besseres Leben zu geben, die Bedingungen der Straßenhunde (beispielsweise durch Futterspenden und medizinische Behandlung) zu verbessern und vor allem auch die unkontrollierte Vermehrung der Tiere durch Kastrationsprogramme einzudämmen. Außerdem unterstützen wir ausgewählte Tierheime in Russland und versuchen, das Thema Tierschutz in Russland auf die Tagesordnung zu bringen, was jedoch nicht einfach ist.

 

Wir sind ein eingetragener, uneigennütziger Tierschutzverein, der sich ausschließlich über Spenden finanziert, und unsere aktiven Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Alle von uns vermittelten Tiere werden nur mit Schutzvertrag an die neuen Besitzer abgegeben, es kann jederzeit verfolgt werden, wohin die Tiere gegangen sind und wir führen prinzipiell nach drei Monaten eine Nachkontrolle im neuen Zuhause durch. Es wäre undenkbar für uns, Tiere für Versuchszwecke abzugeben, da dies in jeder Hinsicht der Zielsetzung und ethischen Einstellung unseres Vereins widerspricht.

 

Die Verwendung von Hunden für Tierversuche ist in Deutschland ohnehin sehr gering und weiter rückläufig. Außerdem können in der Regel keine beliebigen Tiere für diese Versuche verwendet werden, und schon gar keine Mischlingshunde, da dies die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse in Frage stellen würde. Schon alleine aus diesem Grund scheiden Hunde aus Russland aus, da ihre Abstammung ungewiss ist und es sich in den allermeisten Fällen um Mischlinge unbekannter Herkunft handelt.

 

Das deutsche Tierschutzgesetz ist sehr streng, und Forschungseinrichtungen, die mit Tierversuchen arbeiten, werden genauestens überwacht. Alle verwendeten Tiere sind dokumentiert und ihre Herkunft kann lückenlos zurückverfolgt werden, was die illegale Verwendung von Straßentieren aus Russland komplett ausschließt.

 

Aufgrund der oben dargelegten Sachverhalte sollte es keinerlei Zweifel geben, dass die Beschuldigungen an deutsche Organisationen, russische Hunde zu Tierversuchszwecken nach Deutschland zu holen, vollständig aus der Luft gegriffen sind. Sie haben, wie bereits gesagt, nur ein Ziel: Tierschützer, die sich für die Belange von Straßenhunden in Russland einsetzen und von einigen politischen Kräften als unbequem empfunden werden, außer Gefecht zu setzen.